Anwendungsgebiet - Allgemein

Matcha ist ein  biochemisches Symphonieorchester – eine ganze Apotheke in einer Pflanze!

Durch die Verarbeitung des ganzen Blattes zu einem ultrafeinen Pulver nimmt man die Inhaltsstoffe in ihrer Gesamtheit auf.

Deshalb ist es einfacher zu sagen, wo Matcha nicht wirkt als umgekehrt – er ist ein Polychrest, also ein Mittel, das auf nahezu alle Organe und Körperfunktionen einen positiven Einfluss ausübt. Eine große Anzahl von Studien über japanischen Grüntee belegen die medizinischen Wirkungen von Kopf bis Fuß. In erster Linie wirkt Matcha auf das Zentralnervensystem – wie anfangs beschrieben, als milder Aktivator des Gehirns, was auch bei der Stressbewältigung hilft. Wenn man ruhig schlafen möchte, sollte man Matcha wie Kaffee nicht am Abend trinken, da seine Halbwertszeit etwa sechs Stunden beträgt.

 Das Koffein des Matchas ist aber wesentlich verträglicher und wirkt sogar gesund (solange keine zu großen Mengen eingenommen werden), aufgrund seiner Wechselwirkung mit anderen Inhaltsstoffen. Es wirkt zudem anhaltender. Matcha gilt als sehr belebend, als der “gesunde Espresso” und Wachmacher.

Matcha beinhält etwa 137 Mal mehr des Antioxidants und Haupt-Catechins EGCG als sonstiger grüner japanischer Tee und besitzt eine der höchsten ORAC-Werte überhaupt (Oxygen Radical Absorbance Capacity). Hier wurden 1384 TE/g gemessen, was zum Beispiel selbst gegenüber Acai-Beeren mit 1027 TE/g oder gar gegenüber Blaubeeren mit 24 TE/g extrem hoch ist.

Eine weitere Besonderheit ist die große Menge an besonderen Vitaminen, insbesondere Vitamin A (Beta-Karotin) das besonders wichtig für die Augen, aber auch für die Haut, Schleimhäute und den Stoffwechsel sind.

Mit etwa 10-17 mg Eisen / 100g, je nach Qualität, zählt Matcha zu den eisenhaltigsten Lebensmitteln überhaupt.

Matcha besitzt als vollbeschattete Grünteesorte des Tencha auch über einen sehr hohen Gehalt an Oxalsäure. Näheres findet sich dazu im Beitrag Oxalsäure im Tee.

Der Charakter eines Matcha ist sehr bestimmt durch seine Qualität. Grundsätzlich verbindet aber alle Matcha eines, seine herbe und bittere Note, gepaart mit einer bestimmten Edelsüsse und Frische. Bei höherer Qualität und Frische verfügt ein Matcha über eine deutlich geringere Bitterkeit im Geschmack und entwickelt feinere und edlere Geschmacksnuancen.